
Leistungsstark. Engagiert. Erfolgreich – und aus der Balance
Aus einem Führungskraft-Coaching. Anonymisiert und typisch.
Der Klient: unternehmerisch denkend, engagiert, werteorientiert und ambitioniert.
Viele Projekte. Große Ziele. Hohe Eigenverantwortung.
Und gleichzeitig:
körperliche Erschöpfung, innere Unruhe, Daueranspannung.
Sein Muster:
Immer noch ein weiteres Projekt.
Noch eine Verantwortung.
Noch ein Beweis von Leistungsfähigkeit.
Der entscheidende Moment kam über eine körperliche Erfahrung.
Wir starteten das Coaching mit einem längeren Spaziergang im Gelände.
Bergauf wurde es anstrengend.
Er hatte Übergewicht – und plötzlich eine klare Erkenntnis:
„Ich trage zu viel.“
Nicht nur körperlich. Sondern strukturell.
Zu viele Rollen.
Zu viele Erwartungen.
Zu viele selbst gesetzte Verpflichtungen.
Im weiteren Coaching arbeiteten wir mit körperorientierten Interventionen (Körpererfahrungen nach Al Pesso).
In einer Übung sollte er mittels Bewegung führen. Seine Impulse waren jedoch kaum spürbar.
Nach außen leistungsstark – innerlich zögernd, nicht wirklich in Führung.
In einer anderen Übung erlebte er spürbare Unterstützung im Rücken.
Sein Körper reagierte sofort mit Entlastung.
Und dann wurde das eigentliche Muster sichtbar, das sich im Beruflichen wie im Privaten zeigt:
Ein unbewusster Glaubenssatz aus früher Prägung:
- „Ich darf mich erst ausruhen, wenn ich etwas geleistet habe.“
- „Ich darf keine Schwäche zeigen.“
- „Ich schaffe das allein.“
Die eigentliche Führungsfrage
Wie viele Führungskräfte ist auch er nicht zu wenig leistungsbereit, sondern zu stark von innerem Druck gesteuert.
Das führte zu:
- einem überladenen Kalender
- strategischen Überdehnungen
- Schwierigkeiten zu delegieren
- innerer Unruhe und fehlender Balance
Über die Körperarbeit nach Al Pesso erfuhr der Klient eine nachhaltige Entspannung seines inneren Drucks, der aus seiner Vergangenheit stammte.
Er begann:
- sein Gewicht zu reduzieren
- Unterstützung aktiv einzufordern
- „Nein“ zu sagen
- seine Kraft besser einzuschätzen
- Ambition von Kompensation zu unterscheiden
- sich von den (scheinbaren) Erwartungen anderer zu lösen
Seine zentrale Erkenntnis: “Das Coaching hat mich insgesamt zu einer besseren Balance nach innen und aussen geführt. Das zeigt sich für mich auch in einer besseren körperlichen Balance. So schließt sich dann der Kreis.“
Das Ergebnis: klarere Entscheidungen, bessere Fokussierung, weniger innerer Druck und Stress.
Unser Ansatz im Führungscoaching
Als die entfalter nutzen wir den Körper als Resonanzraum.
Wir beziehen ihn explizit mit ein und schaffen Bewusstheit für Gefühle und innere Überzeugungen, welche sich in den Geschichten unserer Klient:innen zeigen.
Der wichtigste nächste Schritt in der Entwicklung von Führungskräften liegt häufig nicht in der Steigerung von Effizienz oder in Verhaltensoptimierung, sondern im Erkunden der eigenen Disbalance mit Fokus auf die innere Selbst-Entfaltung.
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